Food for Thought

Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch ein tiefes Bedürfnis hat, ein Leben zu führen, das im Einklang mit sich selbst und seinem Herzen ist. Wir alle kennen das Gefühl, wenn auch manchmal nur sehr flüchtig, mit uns tief verbunden zu sein, sowie mit der Welt und mit anderen Menschen. Frieden kehrt ein, wir können uns ausbreiten, es macht uns glücklich, und Selbstzweifel und Fragen wie z.B., ob man auf dem richtigen Weg ist, haben sich in diesem Moment erübrigt. Wir ‚wissen’, dass wir einfach sind und dass das so ganz natürlich in Ordnung ist. Unsere ‚Seinskreativität‘ fließt und wir gehen damit Schritte, dann wenn sie anstehen. 

Ich glaube, dass ‚Selbstabtrennung’ ein Phänomen ist, womit wir alle Menschen auf verschiedenen Bewusstseinsebenen beschäftigt sind. Ich sehe es auch als einen Teil unserer menschlichen (Kollektiv)Entwicklung, denn wir sind von Beginn an quasi programmiert, unser Umfeld mit aufzunehmen. Und wir sind auch erst einmal völlig abhängig von äußeren Umstanden und Hilfe, um zu überleben. Wir müssen ‚rein‘ oder ‚dazu‘ passen, und passen uns entsprechend an. Wir entwickeln daraus Muster, die uns einmal zum Überleben dienten, aber die es heutzutage nicht unbedingt mehr tun: Sie hindern uns dann zum Teil oder sind nur in bestimmten Situationen nützlich. Das Problem hier ist, dass diese Muster uns zum Teil gar nicht richtig bewusst sind. Sie sind im sogenannten impliziten Gedächtnis abgelegt, auf das wir nicht gut zugreifen können – wir leben diese ‚Programmierungen’ unbewusst aus und geben sie auch unbewusst weiter. 
Wir tragen daher auch viele Muster aus älteren Generationen in uns, die auch unsere Bezugspersonen und unser Umfeld geprägt haben. 

Es ist Zeit, die Muster und Sichtweisen, die nicht mehr positiv zu unseren Leben beitragen abzulegen und dafür neue, konstruktivere, herzensnahe Anschauungen zu entwickeln und weiterzugeben. Ich glaube, dass wir so auch etwas für die Menschheit und unserem Planeten tun und weitergeben können.

Hierzu gibt es viele Ansätze und Wege. Für mich stellen Tools aus der erfahrungsorientierten Psychotherapie, Achtsamkeit, die Arbeit mit dem Körper und dem Herzen, Energiepsychologie und unserer universellen Verbundenheit zentrale Elemente dar. Auch ich wachse und entwickle mich ständig weiter, lerne Neues dazu. Ich bin sehr dankbar hierfür.